Nachbericht zum Besuch Schloss Derneburg

Schloss Derneburg und das Museum für textile Kunst in Hannover

Bericht zur Tagesfahrt

Die letzte Tagesfahrt des Seniorenbeirates in 2026 stand am 17. September an und so wartete am Klostersee schon eine erwartungsvolle Schar auf den Bus zur Tour nach Derneburg. Dort wurden wir am Schlosstor begrüßt und über das Gelände geleitet, um in zwei Gruppen geteilt entweder mit Herrn Ganzkow auf einem Rundgang um`s Schloss etwas über die Geschichte des Schlosses zu erfahren – bevor dann mit der anderen Gruppe getauscht wurde – nämlich als Kloster oder Adelssitz, verbunden mit wirtschaftlicher Blüte und Niedergang, als Wohn- und Arbeitsstätte des Künstlers Georg Baselitz und ab 2006 als Besitz des Kunstsammlers Andrew Hall, der mit Hilfe der Hall Art Fondation Schloss Derneburg saniert und zur Präsentation von zeitgenössischer Kunst umbaut. Die zweite Gruppe wurde sachkundig unter dem Motto „Kunsthighlights im Schloss“ von Frau Stolle durch einen Teil der zahlreichen Ausstellungsräume und den beeindruckenden Rittersaal geführt. Zeitgenössische Kunst ist nicht gefällig, sie will zum Nachdenken anregen und auch provozieren. Wie zu erwarten, waren auch die Reaktionen in den Gruppen unterschiedlich, einige Teilnehmende fühlten sich von den Gemälden nicht angesprochen, andere wiederum, auch durch gezielte Hinweise von Frau Stolle zur Interpretation angeregt, wollen Derneburg nochmals besuchen, um sich intensiver mit der Ausstellung und auch der Umgebung, z. B. dem Laves-Pfad zu befassen.

Auf dem Außengelände und in verschiedenen Gebäuden auf dem Anwesen wird kräftig saniert, so, dass es auch in den nächsten Jahren auf Schloss Derneburg wieder Neues zu bestaunen geben wird.

Für die Seniorinnen und Senioren stand nun die wohlverdiente Mittagspause im „Waldgasthaus zum Kuckuck“ an, wo appetitliche Speisen aufgetischt wurden.

Weiter führte der Ausflug zum „Museum für textile Kunst“ nach Hannover. In einem ehemaligen Bunker sind textile Schätze aus aller Welt zu bewundern. Das taten wir dann auch in drei Gruppen und trotzdem waren es fast zu viele Besucher auf dieser Ausstellungsfläche. Auch hier wurde der Wunsch nach einem nochmaligen Besuch geäußert, evtl. auch, um eigene Schätze dem Museum zur Verfügung zu stellen..

Mehr Kunst, Farben, Bilder und Infos konnten wir an diesem Tag nicht aufnehmen und deshalb tat Kaffee und Kuchen in den „Kirchhorster Kaffeestuben“ richtig gut, bevor dann die Heimfahrt nach Walsrode fortgesetzt wurde.

Nun heißt es, Geduld zu haben, bis im nächsten Jahr wieder die erste Tagesfahrt ansteht !

Aber ein Blick in das Programm des Seniorenbeirates der Stadt Walsrode lohnt sich, erleichtert die Wahl aus den vielfältigen Aktivitäten und lädt zur Teilnahme ein, denn

Komm vorbei – du bist willkommen !